Jahreskonferenz 2026: Schweizerschulen im Gespräch

Weltweit – auf 3 Kontinenten und in 10 Ländern – gibt es 17 vom Bund anerkannte Schweizerschulen im Ausland. Dieses Jahr treffen sich deren Schulverantwortliche vom 6. bis 8. Juli zur Jahreskonferenz 2026 in Visp im Kanton Wallis, dem Patronatskanton der Schweizerschulen in Bogotá und Singapur.

educationsuisse, der Dachverband der Schweizerschulen im Ausland, organisiert die jeweils dreitägige Konferenz. Prof. Dr. Heinz Rhyn, Präsident von educationsuisse, unterstreicht in seinem Grusswort das diesjährige Schwerpunktthema «Führen mit Weitblick und Wirkung» wie folgt:

«Herzlich willkommen zur Jahreskonferenz von educationsuisse. Es freut mich sehr, Sie im Kultur- und Kongresszentrum La Poste in Visp im Kanton Wallis begrüssen zu dürfen. Unsere Jahreskonferenz ist das jährliche Stelldichein des Netzwerks der Schweizerschulen im Ausland – ein Anlass der Begegnung, des offenen Austauschs und der gemeinsamen Weiterentwicklung.

Herausforderungen politischer Bildung in polarisierter Welt

Im Zentrum des diesjährigen Konferenztages steht die politische Bildung als Querschnittsaufgabe des Lehrplans 21. Unsere Schulen sind mehr als Bildungsinstitutionen: Sie sind Orte gelebter Demokratie. Hier werden kritisches Denken, Urteilsfähigkeit und der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven nicht nur vermittelt, sondern täglich gelebt. Gerade angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung kommt dieser Aufgabe besondere Bedeutung zu.

Die Keynote von Prof. Dr. Monika Waldis widmet sich der Frage, wie kritisches Denken und Demokratiebildung als transversale Ziele im Lehrplan 21 verankert und wirksam umgesetzt werden können. Die anschliessende Podiumsdiskussion greift die Herausforderungen politischer Bildung in einer polarisierten Welt auf und richtet den Blick auf die konkrete Praxis an unseren Schulen. Beide Formate laden dazu ein, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam tragfähige Antworten zu entwickeln.

Schweizer Bildungspräsent im Ausland

Die Jahreskonferenz bietet uns die Gelegenheit, Perspektiven zu verbinden, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Es sind die Menschen in diesem globalen Netzwerk, die mit Engagement, Fachlichkeit und Verantwortungsbewusstsein die Qualität und Zukunft unserer Schweizerschulen sichern. Diese Vielfalt an Erfahrungen und Blickwinkeln ist eine besondere Stärke, die wir bewusst nutzen und weiterentwickeln.

Das zweisprachige Wallis bietet dafür einen ebenso inspirierenden wie verbindenden Rahmen. Ich bin überzeugt, dass von dieser Konferenz wichtige Impulse ausgehen werden – für unsere Schulen, für unsere Zusammenarbeit und für die Rolle, die wir als Teil der Schweizer Bildungspräsenz im Ausland wahrnehmen.

Ich danke allen, die zum Gelingen dieser Konferenz beitragen, herzlich. Und ich freue mich auf inspirierende Begegnungen, anregende Gespräche und neue Perspektiven.»

Teilen

Das Beste aus zwei Welten

Bleiben Sie über Neuigkeiten aus der Welt der Schweizerschulen im Ausland informiert und abonnieren Sie unseren Newsletter!

Weiter

Teilnehmer der Konferenz der Schweizerschulen in Lateinamerika

Konferenz der Präsident:innen und Schulleitungen der Schweizerschulen in Lateinamerika

Warum waren die Teilnehmenden vom Umgang der Schüleri:innen mit KI besonders beeindruckt?...
Die neuen Schulleiter und Präsidenten an den Schweizerschulen im Ausland sind in der Dachorganisation educationsuisse vereint.

Neue Schulleitende 2026/27 und neuer Präsident

Erfahren Sie mehr über die neuen Führungspersonen an den Schweizerschulen im Ausland....

Das Beste aus zwei Welten

Bleiben Sie über Neuigkeiten aus der Welt der Schweizerschulen im Ausland informiert und abonnieren Sie unseren Newsletter!