Europakonferenz der Schulleitenden 2026 an Schweizerschule in Mailand

Europakonferenz der Schulleitenden 2026

Mitte März trafen sich die Schulleiterinnen und Schulleiter der sechs vom Bund anerkannten Schweizerschulen in Europa zur Europakonferenz; Austragungsort in diesem Jahr war die Schweizer Schule Rahn Education Milano (SSREM). Im Mittelpunkt des fachlichen Austausches standen aktuelle Fragen rund um Schulführung und Unterrichtsentwicklung sowie die gemeinsame Suche danach, wie Lernen noch stärker selbstwirksam gestaltet werden kann.

Der Auftakt am Dienstagmorgen begann mit einer Schulbesichtigung und einem Willkommenskaffee, bevor Margret Scherrer von der Pädagogischen Hochschule Bern und Petra Mächler von timein.ch mit ihren Impulsreferaten den thematischen Rahmen setzten.

Europakonferenz der Schulleitenden 2026
Die Schulleitenden der sechs Schweizerschulen in Europa und der Direktor von educationsuisse beim Apéro. V. l. n. r.: Pascal Affolter (Barcelona), Fritz Lingenhag (Rom), Esther Lehmann (Mailand), Christina Urech (Madrid), Serge Künzler (educationsuisse), Jonathan Rosa (Rom), Rita Sauter (Bergamo), Nadia Brodbeck (Catania)

Diskutiert wurde, welche Haltungen, Strukturen und Lernformate Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, Verantwortung zu übernehmen, dranzubleiben und ihre Lernprozesse bewusst zu steuern.

Im Zeichen des Transfers

Ein besonderer Höhepunkt dieses ersten Konferenztags war der Empfang im Centro Svizzero mit einer Ansprache des Generalkonsuls Stefano Lazzarotto.

In einer warmen und persönlichen Atmosphäre bot sich dort Gelegenheit, die Schweizerschulen im Ausland als Brücken zwischen Kulturen und Bildungssystemen zu würdigen und das Netzwerk zu pflegen.

Generalkonsul Stefano Lazzarotto und Esther Lehmann, Schulleiterin in Mailand, im Gespräch auf der Terasse des Centro Svizzero.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Transfers: Welche Erkenntnisse nehmen die Schulleitungen aus Italien und Spanien mit? Welche nächsten Schritte ergeben sich für die eigene Schulentwicklung? In Arbeitsgruppen und Austauschrunden wurden Ideen konkretisiert und Erfahrungen geteilt.

Begleitet war der zweite Tag von einem runden Rahmenprogramm, das vom Spaziergang im Parco Indro Montanelli bis zum Abend im lebendigen Navigli-Viertel reichte. So blieb reichlich Raum, um vertraute Kontakte zu vertiefen und neue Impulse mitzunehmen.

Potenzial der Selbstwirksamkeit

Am Donnerstag bot eine thematische Stadtführung durch ein architektonisch besonders geprägtes Quartier einen inspirierenden Perspektivenwechsel. Beim anschliessenden Mittagessen und in der Schlusssession fassten die Teilnehmenden zentrale Erkenntnisse zusammen, bevor sie die Heimreise antraten.

Ein herzlicher Dank gilt der Schweizer Schule Rahn Education Milano für die Gastfreundschaft und die umsichtig organisierte Konferenz sowie Margret Scherrer und Petra Mächler für ihre inspirierenden Beiträge.

Die Europakonferenz 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der regelmässige Austausch unter Schulleitungen ist und wie viel Potenzial in einer konsequenten Ausrichtung auf selbstwirksames Lernen steckt.

Autor: Serge Künzler, Direktor educationsuisse

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