Das Schweizer Bildungssystem

Der Ausbildung wird in der Schweiz grosse Bedeutung beigemessen. Deshalb wird von Bund und Kantonen ein umfassendes öffentliches Bildungsangebot gemacht, welches für Schülerinnen, Schüler und Studierende ganz oder nahezu kostenlos ist.

Das Schweizer Bildungssystem ist in verschiedene Stufen unterteilt.

Schematische Darstellung des Bildungssystems in der Schweiz
Schematische und vereinfachte Darstellung des Bildungssystems in der Schweiz
educationsuisse - Ausbildung in der Schweiz - Bildungssystem
educationsuisse – Ausbildung in der Schweiz – Bildungssystem

Kindergarten – Primarschule – Sekundarstufe I

Die obligatorische Schulzeit dauert elf Jahre und umfasst die Primarschule (inkl. Kindergarten) und die Sekundarstufe l. In der ganzen Schweiz beginnt das Schuljahr im August.

Sekundarstufe II

Im Anschluss an die obligatorische Schule beginnt für die 15 bis 16-jährigen Jugendlichen die post-obligatorische Ausbildung, zu der sie nicht verpflichtet sind, die aber für eine spätere berufliche Tätigkeit unerlässlich ist.

Rund 70 % aller Jugendlichen absolvieren eine Berufslehre, bei der sie praktische Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln und gleichzeitig eine schulische Ausbildung erhalten. Rund 30 % aller Jugendlichen besuchen hingegen eine allgemeinbildende Schule (Fachmittelschule oder Gymnasium).

Tertiärstufe

Für die Absolvent:innen einer allgemeinbildenden Schule öffnet sich mit der Maturität der Zugang an eine Hochschule. Aber auch Berufslernende mit Berufsmatur haben Zugang zu einer Fachhochschule.

Daneben existieren zahlreiche Möglichkeiten für Berufsleute, die bereits Arbeitserfahrung gesammelt haben, weitere anerkannte Diplome zu erwerben.

Unter den FAQ finden Sie weitere und vertiefte Informationen zu all Ihren Fragen.

Das Beste aus zwei Welten

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Heinz Rhyn, Präsident educationsuisse
Entlastungspaket 2027: educationsuisse lehnt Bundesratsvorschlag ab

«Die signifikante Reduktion der Bundesbeiträge gefährdet die Existenz von Schweizerschulen im Ausland akut. Diese haben einen ausgezeichneten Ruf und sind weit mehr als reine Bildungsinstitutionen: Die Schweizerschulen im Ausland stärken seit vielen Jahrzehnten gezielt das diplomatische und wirtschaftliche Netzwerk der Schweiz.

An ihren Standorten sind die Schweizerschulen bedeutende Repräsentanten schweizerischer Handels- und Kulturverbindungen und haben dadurch auch eine volkswirtschaftliche Bedeutung. Die vorgeschlagene Streichung der Bundesbeiträge trifft die Schweizerschulen im Ausland hart und überproportional. Bereits mit der Kulturbotschaft 2024–2028 wurde der Zahlungsrahmen der Schweizerschulen gekürzt.»

Prof. Dr. Heinz Rhyn, Präsident educationsuisse