Job-Speeddating 2025: Erwartungen und Perspektiven im Ausland

Die Teilnehmer des Job-Speeddating 2025

Just vor den Feiertagen hat am 10. Dezember letzten Jahres erneut das Job-Speeddating Schweizerschulen im Ausland stattgefunden. Das bewährte Format stiess auch diesmal auf grosses Interesse: Schulleitende aus Europa, Asien und Lateinamerika tauschten sich im Sieben-Minuten-Takt mit interessierten Lehrpersonen und Schulleiter:innen aus der Schweiz aus.

Vertreterinnen und Vertreter der Schweizerschulen in Mailand, Peking, Bogotá, Mexiko und São Paulo nahmen teil. Diese internationale Bandbreite zeigt eindrucksvoll, wie global vernetzt das Schweizer Schulwesen im Ausland ist.

Die Teilnehmer des Job-Speeddating 2025
Die Organisator:innen mit den Vertreter:innen von 5 der 17 Schweizerschulen im Ausland von oben links: Serge Künzler (educationsuisse), Angela Jetter (angela works GmbH), Thomas Schwarb (Bogotá), Sandra Stauffer (Mexiko), Esther Lehmann (Mailand), Carla Frehner (Peking), Maurus Sommerer (São Paulo)

Die knapp vierzig Lehrpersonen und Schulleiter:innen aus der Schweiz erhielten in kurzen, strukturierten Bewerbungsgesprächen Einblicke in die unterschiedlichen Schulstandorte, pädagogischen Konzepte, kulturellen Besonderheiten und Erwartungen. In mehreren Runden konnten sie ihre Motivation, Qualifikationen und Fragen einbringen.

Hoher Nutzen und hohe Gesprächsqualität

«Diese dialogorientierte und niederschwellige Form des Kennenlernens wurde von beiden Seiten sehr geschätzt und trug zu einer offenen, dynamischen Atmosphäre bei», sagt Serge Künzler, Geschäftsführer von educationsuisse. Als Mitorganisator stand er zusätzlich für alle Anliegen rund um die Anstellungsbedingungen zur Verfügung.

Das Job-Speeddating 2025 verfolgte auch diesmal das klare Ziel, frühzeitig Kontakte zu knüpfen, gegenseitige Erwartungen abzugleichen und Perspektiven für Lehrtätigkeiten an Schweizerschulen im Ausland aufzuzeigen.

«Das Resultat war durchweg positiv: Sowohl Bewerbende als auch Schulvertretungen betonten den hohen Nutzen und die Qualität der Gespräche», sagt Künzler weiter.

Job-Speeddating 2026 noch offen

Voraussichtlich wird educationsuisse das Format künftig fortführen, um die Vernetzung zwischen qualifizierten Lehrpersonen und Schulleitenden und den 17 vom Bund anerkannten Schweizerschulen im Ausland weiter zu stärken.

Organisiert wurde die Veranstaltung wie bereits in den Vorjahren von Angela Jetter von angela works GmbH. Sie und ihr Team sorgten mit viel Engagement und Erfahrung für einen reibungslosen Ablauf.

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An ihren Standorten sind die Schweizerschulen bedeutende Repräsentanten schweizerischer Handels- und Kulturverbindungen und haben dadurch auch eine volkswirtschaftliche Bedeutung. Die vorgeschlagene Streichung der Bundesbeiträge trifft die Schweizerschulen im Ausland hart und überproportional. Bereits mit der Kulturbotschaft 2024–2028 wurde der Zahlungsrahmen der Schweizerschulen gekürzt.»

Prof. Dr. Heinz Rhyn, Präsident educationsuisse